Senioren- Sicherheitsberater
Seit dem Jahr 2006 gibt es in der Stadt Friedrichsthal Seniorensicherheitsberater, die für ihren ehrenamtlichen Einsatz geschult sind.
Bei der Ausbildung wurde vor allem Wert darauf gelegt, dass die Seniorensicherheitsberater die verschiedenen Sichtweisen und Ängste insbesondere der älteren Menschen kennen und erkennen, damit sie geeignete Ansprechpartner für diese Gruppe sein können.
Die Seniorensicherheitsberater sind keine ehrenamtlichen Polizisten, sie sind Ansprechpartner für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, die eine Scheu besitzen, sich an die uniformierte Polizei zu wenden.
Die Seniorensicherheitsberater nutzen geeignete Möglichkeiten, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Hier ein paar Tipps der Seniorensicherheitsberater
Wohnungseinbrüche:
Bitte achten Sie darauf, Ihre Haus- oder Wohnungstür stets verschlossen zu halten, auch tagsüber.
Bereits kurze Abwesenheiten können von Tätern genutzt werden.
Taschendiebstähle:
Achten Sie auf Ihre Geldbörse und Papiere. Lassen Sie sie nicht im Einkaufswagen offen liegen.
Ihre Handtasche sollten Sie vor sich tragen, so verhindern Sie unbemerkte Zugriffe.
Zahlen Sie am besten mit Ihrer Bankkarte und geben Sie die Pin immer verdeckt ein.
Haustürgeschäfte:
Durchziehende betrügerische Handwerker, falsche Zählerableser, falsche Polizisten treten vermehrt auf und versuchen in die Häuser oder Wohnungen zu gelangen.
Lassen Sie sich Ausweise oder andere Dokumente zeigen oder rufen Sie bei den zuständigen Behörden oder Stellen an.
Telefon/Internet-Betrug:
Straftaten zum Nachteil älterer Menschen haben immer noch Hochkonjunktur.
Der Enkeltrick, vorgetäuschte Unfälle oder Krankheiten, falsche Polizisten betrügerische Bankberater, angebliche Mitarbeiter von Internet und Gewinnversprechen sind die Spitzenreiter der Betrugsversuche.
Es hat niemand etwas zu verschenken. Unbekannte Telefonanrufe sofort abbrechen.
Seien Sie vorsichtig bei Internetbetrug. Banken bitten niemals um Zugangsdaten, Kontonummern oder Pins. Betrüger gelangen so an Informationen und führen Sie so auf gefälschte Internetseiten.
Geben Sie keine persönliche Daten oder Bilder bekannt. Das Internet vergisst nie.
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie eine weitere ausführliche Informationen:
- Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK):
Hier finden Sie zahlreiche Tipps sowie Infos für Betroffene. - Internetseite des Ministeriums (MIBS):
Unter den Rubriken “Enkeltrick & Co.” und unter “Einbruch - nicht mit uns!” stehen weitere Hinweise bereit.
Benachrichtigen Sie beim geringsten Verdacht die:
- Polizeiinspektion Sulzbach: Telefon: 06897 933-0,
- die Polizeidienststelle Friedrichsthal: Telefon: 06897 8568-252 (Mo. und Mi. von 9 bis 12 Uhr) oder wählen Sie
- den Polizei-Notruf 110.
Wer Interesse daran hat, diesen Kreis aktiv zu unterstützen, meldet sich bitte bei einem der nebenstehenden Ansprechpartner.