Sulzbach und Friedrichsthal - Wie geht man mit der Starkregenproblematik um


Die Städte Friedrichsthal und Sulzbach haben am 13.11.2019 in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung im Rathaus der Stadt Friedrichsthal die interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Thema Starkregen informiert. Anlass zur Erstellung der nunmehr vorgestellten Starkregenschutzkonzepte waren die Starkregenereignisse, die die beiden Kommunen vor allem im Mai 2016 getroffen hatten.

Neben vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern konnten die Bürgermeister Rolf Schultheis, Friedrichsthal, und Michael Adam, Sulzbach, als Referenten die Vertreter der beiden Büros begrüßen, die das Konzept  im Auftrag des EZF Friedrichsthal und der Stadt Sulzbach erstellt hatten. Finanzielle Unterstützung erhielt die Untersuchung der Büros durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, als dessen Vertreter Harry Scheer ebenfalls an der Versammlung teilnahm. Auch waren viele ehrenamtliche Helfer der Hilfsdienste beider Kommunen zugegen, denen der Bürgermeister auch im Namen seines Amtskollegen nochmals für die Hilfe in der Zeit der Starkregenereignisse besonderen Dank aussprach. Fachkundig moderiert wurde die Veranstaltung durch Simone Stöhr, Geschäftsführerin vom Entsorgungszweckverband Friedrichsthal.

Nach einer Einführung von Frau Stöhr in die Thematik und Problematik der Starkregenereignisse,  bot die Veranstaltung zunächst Bürgerinnen und Bürgern beider Kommunen die Gelegenheit, über ihre eigenen Erfahrungen mit Starkregen zu berichten.

Nach diesen Rückmeldungen stellte Jörg Kirsch vom Büro ingGis die Ergebnisse der Starkregenschutzkonzepte für die beiden Kommunen vor. Danach erörterten Mitarbeiter der beiden Kommunen die Starkregenereignisse im jeweiligen Stadtgebiet. Sie stellten aktuelle und geplante städtische Maßnahmen gegen Starkregen vor und machten das Angebot, Hausbesitzerinnen und -besitzer über technische Vorrichtungen zum Schutz ihrer Gebäude vor Überflutung in einem persönlichen Termin zu informieren.

Ob das eigene Grundstück gefährdet ist, kann ebenfalls mit der vorgestellten Starkregengefahrenkarte überprüft werden. Diese werden in Kürze auf den Internetseiten der beiden Kommunen bereitgestellt. Hierzu ergeht dann noch ein gesonderter Hinweis an die Presse.