Buntes Staudenbeet grüßt Bürgerschaft und Gäste vorm alten Friedrichsthaler Bahnhofsgebäude

Ein Förderprogramm der Agentur ländlicher Raum des saarländischen Umweltministeriums machte es möglich,


dass die grüne Wiesenfläche vor dem alten Bahnhofsgebäude in Friedrichsthal mit blühenden Stauden bunt und vielfältig gestaltet werden konnte. Unterhalb  des vor drei Jahren aufgestellten Insektenhotels haben Mitglieder des Generationenbeirates der Stadt Friedrichsthal in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit auf einer Fläche von 120 m² einen Raum geschaffen, der zum Verweilen einlädt. Wie an verschiedenen anderen Orten in der Stadt auch, lassen die mit hellem Grobschlag aus Jurakalk gefüllten Gabionen die Handschrift der Ehrenamtler erkennen.

Mit Unterstützung des städtischen Baubetriebshofes und dem Einsatz eines Radladers wurde zunächst die vorgesehene Fläche von der Grasnarbe befreit. Eine Lkw-Ladung frischer Mutterboden wurde aufgeschüttet und gleichmäßig verteilt. Auf diesem Untergrund erfolgte die  Bepflanzung, dank regelmäßigen Wasserspenden in den heißen Sommertagen ließ sich das Anwachsen der Stauden gewährleisten. Die erwähnten Gabionen (Eisenkörbe) wurden montiert und dann von eifrigen Helfern (Eva Prümm, Thomas Schreiber, Rudolf Kesting, Bernd Franz, Werner Pietsch und zwei Freunde von der Caritas Gemeinwesenarbeit Friedrichsthal) befüllt und an den Ecken aufgestellt. Als Umrandung des Geländes wurden danach verschiedene Gräser auf der unteren Seite, Gartensalbei in den Farben blau und rot auf den seitlichen Rändern sowie Lavendel an der oberen Begrenzung gepflanzt. Die so eingefasste Fläche konnte dann mit Samen von Wild- und Wiesenblumen eingesät werden. Eine Vielzahl von Stauden wie z.B. gelber und roter Sonnenhut, verschiedenfarbige Sonnenbrautstauden, Hibiskus, Zebragras u.v.a.m. wurden gepflanzt. Mit der Auswahl von Stauden entspricht man dem Nachhaltigkeitsaspekt dieses Projektes und reduziert den jährlichen Pflegeaufwand. Zur Abgrenzung der Stauden von den Wild- und Wiesenblumen wurden einige hölzerne Beetwander eingearbeitet sowie Buchsbaum gesetzt.

Die Bürgerinnen und Bürgern wie auch die Gäste der Stadt finden von zwei eigens bei dem Gelände aufgestellten Bänken aus die Möglichkeit, sich die neue Anlage anzusehen. Diese Bänke bieten aber auch die Gelegenheit zu einer beschaulichen Ruhepause und komplettieren insgesamt den Freizeit- und Erholungswert dieser Fläche. Insgesamt ist hier ein gelungenes Werk entstanden, das durch den Rückschnitt der die gesamte Wiesenfläche umgebenden Hecken und Sträucher verstärkt in den Fokus der Passanten und Vorbeifahrenden tritt.

Werner Pietsch, der Vorsitzende des Generationenbeirates spricht allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihre tätige Unterstützung bei der Umsetzung des Vorhabens Lob und Dank aus.

-Werner Pietsch-