Feierliche Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes

Mit vereinten Kräften konnte ein großes Projekt erfolgreich bewältigt werden


Samstag, der 28. Juli 2018 ist ein bedeutender Tag in der Geschichte des SV Hellas und der Stadt Friedrichsthal. Herrlichstes Sommerwetter und zahlreiche Gäste fanden an diesem Tage auf der Sportanlage am Maybacher Weg zusammen.

Bevor die Mannschaft von Hellas 05 Bildstock in einem Spiel gegen die A-Jugend vom SV 07 Elversberg ihre spielerischen Qualitäten unter Beweis stellten durfte, stand zunächst der offizielle Teil der Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes auf dem Programm.

Vereinsvorsitzender Manfred Plaetrich durfte eine Reihe von Ehrengästen –unter ihnen Vertreter des Stadtrates, der Landesverwaltung und der Sponsoren – begrüßen, ehe er im Detail die Umsetzung und Finanzierung des Projektes schilderte. Zusammengefasst könnte die Einleitung in Plaetrichs Rede stehen:  „Es war ein perfekter Tag in einem perfekten Jahr“. Und damit war nicht nur die Meisterschaft der 1. Mannschaft in der Landesliga und der damit verbundene Aufstieg in die Verbandsliga gemeint – auch den sehr guten Abschluss der 2. Mannschaft durfte  er hervorheben. Aber es war eigentlich andere Anlässe, die im Zentrum des Interesses an diesem schönen Nachmittag standen: Der Verein hat einen neuen Kunstrasenplatz bekommen, die fast 40 Jahre alte Flutlichtanlage wurde durch eine moderne LED-Anlage ausgetauscht und eine neue Audio-Anlage war installiert worden. 

300 000 Euro kostete letztendlich die Gesamtmaßnahme. 65 000 Euro für den Kunstrasen und 10 000 Euro für die neue LED-Flutlichtanlage steuerte die Sportplanungskommission bei, 91 000 Euro gab es über das Sonderprogramm aus dem Sportministerium, 39 000 Euro legte die Stadt Friedrichsthal drauf. Hinzu kamen weitere 10 000 Euro aus einem Bundesförderprogramm für die Beleuchtung. Beim Verein verbleiben Belastungen von etwa 85 000 Euro. 

Mit der neuen Flutlichtanlage spart der Verein mehr als 70% Energie. Auf all diese Tatsachen wies Plaetrich mit berechtigter Freude hin und dankte all jenen, die mit Fördermitteln das Gesamtprojekt tatkräftig unterstützt hatten.

Dabei galt sein Dank insbesondere dem saarländischen Innenministerium und der Stadt Friedrichsthal. 

Plaetrich machte deutlich, dass die Fördergelder nur einen Teil der Investitionen abdecken, den Rest müsse der SV Hellas 05 Bildstock mit Hilfe von Krediten stemmen. Er hoffe nun, dass man durch den Verkauf virtueller Grundstücksparzellen von der Rasenfläche die Belastungen des Vereines reduzieren könne.

Als Vertreter des Innenministeriums war Abteilungsleiter Stefan Rabel nach Bildstock gekommen, um die Grüße des Ministers zu überbringen und zu betonen, dass sich das Land seiner Verantwortung gegenüber den Sportvereinen bewusst sei und man sich daher auch zukünftig auf die Förderung der erforderlichen Einrichtungen verlassen dürfe.

Auch Bürgermeister Schultheis war in seinem Grußwort Gelegenheit gegeben, den Beitrag der Stadt Friedrichsthal zu würdigen. Mit 39.000 Euro hat sie das Projekt gefördert, Schultheis stellte dabei klar, dass dieses finanzielle Engagement der Stadt nicht leicht gefallen sei und dass im Rat heftig diskutiert worden sei, bis die nötigen Mehrheiten im Sinne des SV Hellas gefunden waren. 

Nun konnte der Verwaltungschef dazu gratulieren, dass das Projekt im geplanten engen Zeitrahmen umgesetzt werden konnte. Er verdeutlichte, dass die Stadt nicht nur davon rede, wie wichtig ihr die Sportanlagen seien, sondern dass man gemeinsam an einem Strang ziehe, wenn es um die Umsetzung gehe.

Die ökumenische Einsegnung des neuen Sportplatzes übernahm Pfarrer Thomas Thielen von der Kath. Kirchengemeinde St. Michael gemeinsam mit Pfarrer Thorsten Huwald von der Ev. Kirchengemeinde.

Dann sollte aber der der erste Ball im Wettkampf rollen – bei einem Freundschaftsspiel der ersten Mannschaft des SV Hellas 05 Bildstock (Verbandsliga Nord-Ost) gegen die A-Jugendmannschaft des SV 07 Elversberg (Regionalliga).  Nach einer spannenden Partie trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht mit 2:2.

Von der Karlsberg Brauerei hatte man zum Gelingen des Festes auch noch ein Fässchen des neuen „Kellerbieres“ gestiftet – diese Spende wurde von den zahlreich erschienenen Gästen mit dankbarem Applaus bedacht.