Stadt Friedrichsthal gibt Hinweise zum Eichenprozessionsspinner


Wie Sie bereits aus der Presse entnehmen konnten, treibt der Eichenprozessionsspinner derzeit in Teilen Deutschlands sein Unwesen. Auch das Saarland und somit auch die Stadt Friedrichsthal sind in diesem Jahr verstärkt betroffen. Bei Kontakt mit der Raupe bzw. deren feinen Gifthaaren kann es bei Menschen zu allergischen Reaktionen (Hautausschlag, Atembeschwerden usw.) führen.

Da sich auch im Stadtgebiet Eichenbäume befinden, fanden diesbezüglich - vor allem an viel frequentierten Bereichen - Überprüfungen statt und viele Raupennester wurden auch bereits beseitigt. Dennoch sind trotz Beseitigung der Nester die Gefahren durch die durch den Wind herumgetragenen Raupenhaare, die die Raupen in einem Abschnitt ihrer Entwicklung bis zur Verpuppung und der späteren Entwicklung zum Nachtfalter durchmachen, vorhanden. Der Wind kann diese Raupenhaare auch über mehrere hundert Meter weitertragen. Das Stadium, in dem die Raupenhaare abbrechen, ist in der Regel Ende Juni vorbei, die in der Natur befindlichen Raupenhaare setzen sich aber z.B. auf Wiesen und Sträuchern fest und werden auch durch Regen nur bedingt weggespült bzw. entfernt.

Daher bitten wir Sie im Bereich von Eichenbäumen derzeit verstärkt um Aufmerksamkeit. Vorsorglich sollten Sie auf den befestigten Wegen verbleiben und Wiesenbereiche im Bereich von Eichenbäumen meiden. Bei Kontakt mit den Raupen bzw. den Gifthaaren oder bei Erkennen der beschriebenen Symptome sollten Sie ggf. einen Arzt aufsuchen.  Achten Sie auch auf Ihre Hunde beim Ausführen, da die Raupenhaare auch Ihr Tier verletzen können!