Rückblick auf ein gutes Jahr 2019 und voran in ein spannendes Jahr 2020


Thomas Otto lieferte einen beeindruckenden Ein- und Ausblick in die Aktivitäten am Rechtsschutzsaal


Vorstandsvorsitzender Schultheis dankt für die Unterstützung der Stiftung durch die Arbeitskammer

Am Freitag, 31. Januar 2020 hatte die Stiftung bereits zum zweiten Male zu einem Neujahrsempfang der Freunde des Rechtsschutzsaals geladen. Der erste Empfang fand im vergangenen Jahr am 18. Januar statt. Daher hatte die Stiftung auf Initiative von Thomas Otto, Vorstandsmitglied und Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer, zu einem geselligen Treffen zu laden, dabei Kraft fürs neue Jahr zu tanken und um Unterstützung bei der Arbeit zum Wohle der Stiftung Rechtsschutzsaal zu werben.

Zunächst konnte Bürgermeister Rolf Schultheis in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Vorstandes die zahlreich erschienenen Gäste begrüßen und dankte zugleich den zahlreichen Initiativen die zum Erhalt des historischen Rechtsschutzsaales beitragen.

Thomas Otto ließ zu Beginn einige Veranstaltungen des Jahres 2019 Revue passieren. Zu nennen waren u.a. das Konzert mit Esther Bejarano und dem „Kick Off“ zu dem Projekt „Erinnert Euch“  - wie er fand, ein starker Start – und darüber war man sich im Kreise der Gäste einig. Auch erinnerte er an die drei Konzerte in der Reihe von „Musik unter Kastanien“ wie auch an jenes von Romain Lateltin, welches den Gewinnerfilm des 1. Bejarano Filmpreis umrahmte. Die gefühlvollen Übersetzungen der Stücke von Romain durch Wolfgang Winkler ließen den Abend für die vielen Gäste zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. An dem Abend drehte der Saarländische Rundfunk  noch den überaus emotionalen Beitrag für „Wir im Saarland“. Dank guter Kontakte zum SR konnte der Film im Verlauf des Empfanges gezeigt werden.

Friedrich Denne veranstaltete als Vorsitzender des Vereins für Landeskunde im Saarland  schon zum wiederholten Male die Treffen der Arbeitsgemeinschaft Saarländische Bergbaugeschichte hier im Rechtsschutzsaal, es haben sich daraus bereits mehrere Arbeitsabsprachen eingestellt.

Besonders dankbar ist man für den von der Hans-Böckler-Stiftung gewährten Förderbetrag in Höhe von 25.000 Euro, seit mehreren Monaten wird die Stiftung – und damit der ehrenamtliche Geschäftsführer Christian Jung- durch Christina Tsiakiris unterstützt. Sie trägt damit zur Gestaltung des Kulturprogramms bei und betreut zudem den neuen Social Media Auftritt in Facebook.

Sie hat für 2020 erste Kulturveranstaltungen in der Planung. So darf man sich am 11. März auf einen Kinoabend und später auch noch auf en Musikevent freuen, dazu kommt noch eine deutsch-französische Musikreihe, die von der EU gefördert wird.

Zu den Gästen zählte auch Anika Meyer, sie hat bereits die erste Geschichte im Rahmen des Projektes „Geschichteschreiberin“ verfasst und veröffentlicht. Ihr Magazin SONAH wird mit ihren Geschichten in den nächsten Ausgaben regelmäßig auch über die Arbeits- und Sozialgeschichte rund um den Rechtsschutzsaal erzählen. Damit können dann auch weitere Kulturformate entwickelt werden.

Mit der vom Ministerium für Bildung und Kultur in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie für die Aufzugsanlage wird die Stiftung ebenso unterstützt. Daraus entwickelt sich durch das Engagement von Rolf Schultheis ein Förderantrag zur weiteren Sanierung des Gebäudes.
Das Kultusministerium prüft zudem aktuell auch wie das historische Projekt Geschichteschreiberin unterstützt werden kann. Immerhin hat Anika Meyer bereits drei weitere Geschichten in Planung.

Roman Uwer von der Förderstiftung Walter Bernstein plant für das zweite Halbjahr mit der Arbeitskammer eine Vernissage zum Walter-Bernstein-Jahr 2021 hier im Rechtsschutzsaal.

Schon unmittelbar bevor stand die Veranstaltung zum Jubiläum „100 Jahre Betriebsrätegesetz. Eugen Roth wird mit Wissenschaft, Gewerkschaften und Betriebsräten zurückblicken, aber auch einen Blick in die Zukunft der Mitbestimmung wagen.

Zu den treuen Gästen des Rechtsschutzsaales zählt die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD, Luitpold Rampeltshammer wird hier Mitte Februar in guter Tradition die Landeskonferenz abhalten.

Der Nikolaus-Warken-Gedenktag am 30. April gehört ja auch schon zu den traditionellen Veranstaltungen hier im Rechtsschutzsaal. Auch im späteren Verlauf des Tages in Hasborn, dem Wohnort von Nikolaus Warken erinnert man sich voller Dankbarkeit an den Gründer der historischen Rechtsschutzbewegung. Mit dabei sind die IGBCE Ortsgruppen um Günter Hofmann und Viktor Schug, beiden gilt der besondere Dank von Thomas Otto.

Dem Regionalverband Saarbrücken, der alljährlich die Reihe „Musik unter Kastanien“ veranstaltet, dankte Thomas Otto besonders herzlich.

Die Arbeitskammer wird gemeinsam mit dem DGB im Sommer die dritte Auflage von „Lieder unterm Dach“ als Sommerfest für die Gewerkschaftsfamilie organisieren. Wilhelm Offermanns wird auch in diesem Jahr wieder seine Impulse für ein gutes Programm setzen.

Im kommenden Herbst wird der Gewinnerfilm des dann 2. Esther Bejarano Filmpreises in einer würdigen Veranstaltung präsentiert. Frank Hirsch und Dörte Grabbert werden die Besucherinnen und Besucher mit guten Ideen überraschen.

Der Neujahrsempfang bot Thomas Otto auch Gelegenheit sich beim Veranstaltungsteam zu bedanken, mit viel Herzblut werde hier gearbeitet und man trage mit seiner persönlichen Handschrift dazu bei, dass die Begegnungen am historischen Rechtsschutzsaal stets ein motivierendes Ambiente aufweisen. Aber auch für den Partyservice Scheidt gab es Worte des Dankes und der Anerkennung.  

Thomas Otto, der nach eigenem Bekunden mit dem „Virus“ der Arbeitnehmergeschichte hier im Haus der Solidarität infiziert sei, bedankte sich für diese Erfahrung – sie mache zwar viel Arbeit, es begeistere ihn aber immer wieder und mache viel Spaß.

Die Leiterin der Abteilung für Denkmalpflege und Industriekultur im Ministerium für Bildung und Kultur, Frau Dr. Eva Backes-Miller, überbrachte die herzlichen Grüße der Ministerin Christine Streichert-Clivot und zollte dem engagierten Team in und um Vorstand und Beirat der Stiftung Rechtsschutzsaal ihre Anerkennung und betonte, dass man nach Kräften deren Arbeit begleiten und unterstützen werde.

Die Gäste des Empfanges nutzten die Zusammenkunft zum informellen Austausch der Gedanken und zur Abstimmung über alle möglichen Wege, den Rechtsschutzsaal lebendig zu gestalten, neue Nutzungen zu initiieren und die Finanzierung der Stiftung zu sichern.