31.07.2019 Eichenprozessionsspinner immer noch aktiv

Eichenbäume sollten gemieden werden!


Das Stadium des Eichenprozessionsspinners, in dem die gefährlichen Brennhaare auftreten, dauert in diesem Jahr viel länger an als in den Vorjahren. Nachdem bereits im Mai diesen Jahres die Stadt an bekannten Gefahrenstellen durch eine Fachfirma  eine vorbeugende Aktion durchgeführt hat und diese auch in vielen Teilen erfolgreich war, gab und gibt es aktuell immer wieder Meldungen, dass an privaten und öffentlichen Eichenbäumen die Raupe des Eichenprozessionsspinners immer noch aktiv ist. An Stellen mit Besucherverkehr, wie z.B. um den Spielplatz des Hoferkopfes, wurden die Nester entfernt. Hier waren nach der durchgeführten Prophylaxe dennoch die Raupen des Eichenprozessionsspinners an einer Eiche in Erscheinung getreten. 

Trotz aller Vorsichts- und Vorsorgemaßnahmen ist es so, dass die feinen Brennhaare dieser Raupen auch nach der Entfernung  der Nester in der Luft verbleiben können und sich im Freien verteilen, denn sie brechen leicht ab und können dann über die Luft weitergetragen werden.  Die Brennhaare können bei Kontakt zu Reaktionen wie z.B. Hautjucken, Atemnot und im schlimmsten Fall zu allergischen Reaktionen führen. Eltern werden daher gebeten, ihre Kinder über diese Gefahren beim Kontakt mit den Raupen oder den Brennhaaren und die damit verbundenen, möglichen allergischen Reaktionen zu informieren. Bei  Kontakt mit den Raupen bzw. den Gifthaaren oder bei Erkennen der beschriebenen Symptome sollten Sie ggf. einen Arzt aufsuchen.  Achten Sie auch auf Ihre Hunde beim Ausführen, da die Raupenhaare auch Ihr Tier verletzen können!