Nachrichten aus Friedrichsthal

Stadt erhält 22.500 Euro

Datum / Uhrzeit:, 09:01 Uhr
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für zwei Friedrichsthaler Anliegen

Der Regionalverband Saarbrücken hat in seiner letzten Haushaltssitzung 7500 Euro für die Konzepterstellung für das Projekt Hoferkopf bewilligt. Außerdem wurden 15.000 Euro zur Minderung der finanziellen Unterdeckung des Rechtsschutzsaales genehmigt.

In einer Stadtratssitzung vor fast zwei Jahren beschloss der Rat mehrheitlich, dass der Hoferkopf einer Neukonzeption unterzogen werden soll, bei deren Umsetzung am Ende auch der Neubau des Hoferkopfturmes stehen könnte. Seitdem ruhte das Projekt, auch corona-bedingt.

Mit der Bewilligung der Finanzmittel über 7500 Euro zur Erstellung einer Gesamtkonzeption wird dem Gesamtvorhaben neues Leben eingehaucht. Diese Konzeption ist auch Voraussetzung zur erfolgreichen Beantragung der zur Umsetzung notwendigen Fördermittel.

Bürgermeister Christian Jung zeigte sich bei einem Termin mit den Fraktionsvorsitzenden Jörn Walter (SPD) und Jürgen Trenz (DIE LINKE) zufrieden: „Manchmal müssen dicke Bretter gebohrt werden, um ein Ziel zu erreichen. In diesem Fall wurde jetzt der erste Knoten durchschlagen. Darauf kann man aufbauen“.

Das nun in größeren Teilen durch den Regionalverband Saarbrücken finanzierte Konzept soll zukünftig als Grundlage zur Neuanlage des Hoferkopfareals dienen. Dieser Vorgehensweise hat auch der Friedrichsthaler Stadtrat in einer gemeinsamen Sitzung des Bau- und Kulturausschusses zugestimmt.

Jung: „Ich danke dem Einsatz der beiden Fraktionen, aber auch dem Leiter des Fachbereichs Regionalentwicklung beim Regionalverband, Thomas Unold für die gute Zusammenarbeit und hoffe, dass wir damit unserem Ziel, den Hoferkopf auch als touristisch attraktiven Anlaufpunkt zu entwickeln, näher kommen“.

Ein weiteres „dickes Brett“ – zumindest für das Jahr 2022 konnte durch die Bereitstellung von 15.000 Euro für den Rechtsschutzsaal gebohrt werden. Damit leistet der Regionalverband Saarbrücken einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Stabilität des bundeweit bekannten Arbeiterdenkmals in Bildstock.
Bei dem Termin auf dem Hoferkopf wurde zugleich ein seit längerem bestehendes Problem einer Lösung zugeführt: Man traf sich bei der Marienkapelle mit den Vertretern des Männervereines St. Josef und einem Vertreter von Energis, um Möglichkeiten zu erörtern, wie durch die Montage einer zusätzlichen Leuchte die Sicherheit erhöht und zugleich der Zugang zur Kapelle besser ausgeleuchtet werden könne. Mit der mit dem Fachmann von der Energis abgestimmten Ausleuchtung wird eine optische Aufwertung des Zugangsbereiches erzielt, an der Finanzierung wird sich auch der Männerverein St. Josef beteiligen.
Bei der Gelegenheit wurde zudem vereinbart, dass gemeinsam mit Peter Lupp vom Regionalverband die Anbindung von Bildstock an den Jakobsweg ermöglicht wird.
Insgesamt, so Bürgermeister Jung, sei man auf einem guten Weg, die Attraktivität des Bereiches Hoferkopf, und somit insgesamt die der Stadt Friedrichsthal zu verbessern.