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15.07.2010 Photovoltaik-Potenziale

 

auf Privatdächern werden im Regionalverband Saarbrücken ermittelt


Pragmatische Konzepte gegen den Klimawandel stehen für Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und Rolf Schultheis, Bürgermeister der Stadt Friedrichsthal, ganz oben auf der kommunalpolitischen Umweltschutzagenda. Gemeinsam mit Dr. Alexander Doerr von der ARGE Solar wurde am Donnerstag das sechste saarländische Solarkataster für die Stadt Friedrichsthal vorgestellt.Rolf Schultheis sparte nicht mit Komplimenten für die Initiative des Regionalverbandes, den Bürgerinnen und Bürgern einfach zu bedienende Informationen über die Eignung von Privatdächern zur Solarenergienutzung in den drei Stadtteilen Friedrichsthals im Internet anzubieten: „Unsere eigenen Anstrengungen zur Solarnutzung öffentlicher Dächer in Friedrichsthal werden durch den Regionalverband für die Bürger optimal ergänzt.“Im Herbst 2009 beschloss der Regionalverband, PV Potenziale auf eigenen (Schul) Immobilien, auf Freiflächen, Großdachflächen und Privatdächern in den Städten und Gemeinden gezielt zu erfassen.„Mit Friedrichsthal stellen wir das sechste kommunale Solarkataster vor, die anderen Kommunen im Regional-verband folgen Schritt für Schritt bis zum Ende der Sommerferien“, legt Gillo die nächsten Schwerpunkte des Projekts fest. Die Privatdachpotenziale in den Kommunen wurden nach eingehender Schulung mit Praktikanten durch Auswer-tung aktueller Luftbilder geleistet. „Für mich ist bemerkenswert, dass die jungen Leute aus der Fachoberschule so qualifizierte Arbeit abgeliefert haben“, freut sich Wolfgang Selke, der die Arbeit fachlich leitet. Die so gewonnenen Ergebnisse wurden „Dach für Dach“ mit Dr. A. Dörr von der ARGESOLAR sowie durch die fachkompetenten Rückmeldungen aus den Bauämtern der Städte und Gemeinden qualitativ geprüft und abgestimmt. Die „gut“ und „sehr gut“ geeigneten Dachflächen sowie die Großdachflächen in den Orts- und Stadtteilen werden auf der homepage des Regionalverbandes präsentiert; über benutzerfreundliche Auswahlmenüs und Adress-suchfunktionen wird über grundlegende Solarpotenziale auf dem eigenen Privatdach informiert (www.regionalverband-saarbruecken.de). „Großdachflächen“ finden darüber hinaus Interesse bei Anlegern und Investoren für Mietprojekte zur Photovoltaik. Die Nachfragen in beiden Bereichen haben alle Erwartungen beim Regionalverband übertroffen und bestätigt, dass das Vorgehen auf großes Interesse und Akzeptanz stößt.Hauptziel des Projektes ist es, Bürgerinnen und Bürger an die zentrale Frage heranzuführen: Ist mein Dach ü-berhaupt für Photovoltaik geeignet? Kann diese Frage durch den Blick ins Solarkataster grundsätzlich bejaht werden, ist die erste Hürde genommen. Eine Reihe weiterer Fragen schließen sich an, z.B das Alter des Daches, um die eigene Investitionsentscheidung vorzubereiten. Zum anderen gilt Handwerksbetrieben das Angebot, selbstständig Großdachflächen auf ihre Investitionstauglichkeit für Photovoltaik anzugehen."….und dann können die BürgerInnen sich weitere Informationen zu der Solarenergietauglichkeit ihres Hauses bei der ARGE SOLAR einholen, die ihre Beratung im Rahmen der saarländischen Energiesparkampagne "Clever saniert!" kostenfrei anbietet. Der Service des Regionalverbandes für seine Kommunen zeigt, dass rasch und pragmatisch Ergebnisse vorgelegt wurden, die dem Bürger wirklich weiterhelfen“, kommentiert Dr. A. Doerr die Web-Seite, die er gern als „best practise“ und vorbildlich charakterisiert.Wann die nächsten kommunalen Seiten „freigeschaltet“ werden, kann man den Hinweisen in der Menüspalte der Karte entnehmen, soweit sie heute schon bekannt sind. Die Internet Präsentation wurde von der Saarbrücker Softwarefirma RPC realisiert.